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Buchtipps

Die Toten von Thunder Bay ist ein rundum gelungener Detektivroman für Liebhaber klassischer englischer Kriminalliteratur; hier mit Schwerpunkt Schottland. Das Handlungsgerüst überzeugt. Die Personen sind realistisch gezeichnet. Und die erzeugte Spannung packt den Leser. Das ist nicht zuletzt den grandiosen Landschafts- und Ortsbeschreibungen geschuldet. Besonders faszinierend sind die Einblicke in die gesellschaftlichen und sozialen Verstrickungen dieser relativ isolierten Gemeinschaft.

Schon ihr erster Roman "Eine exklusive Liebe",  in dem Johanna Adorján den gemeinsamen Freitod ihrer Großeltern schildert, hat mich begeistert und berührt. Diese kluge, bissige Satire über den Kulturjournalistenbetrieb, über Geschlechterrollen, das Älterwerden und über den Zeitgeist, ist interessant und sehr unterhaltsam zu lesen. Yvonne Peter  

Der Titel des Buches geht zurück auf einen Satz, den die amerikanische Armee nach dem zweiten Weltkrieg ihren in Deutschland stationierten Soldaten einschärften "Stay away from Gretchen", was heißt: "Haltet Euch von deutschen Frauen fern". Ein Roman, dessen Geschichte mich gefesselt und zum Nachdenken gebracht hat. Yvonne Peter  

Ein schönes, lustiges und überaus weises Buch. Zudem - ein wahrer Augenschmaus. Yvonne Peter

Turek arbeitet für eine Firma die Smart Cities baut. Sein Chef möchte die alte Idee, die ägyptische Qatara-Senke mit Wasser aus dem Mittelmeer zu füllen und so den Klimawandel zu bremsen wieder aufgreifen und Milliarden damit verdienen. Der Roman spielt nur einen kleinen Klick in der Zukunft entfernt, zwischen Technophoria und Technophobia, zeigt humorvoll die Sicherheiten und die Absurditäten auf, die eine digitale Welt mit sich bringen könnte.   Michaela Segebrecht

Nein, hier werden nicht einfach nur 80 Bäume vorgestellt. Hier spürt man die Leidenschaft eines Botanikers, der uns verblüffendes, spektakuläres, faszinierendes über die portugiesische Korkeiche, den westlichen Erdbeerbaum oder den Kalifornischen Küstenmammutbaum erzählt. An den üppigen Zeichnungen der französischen Illustratorin kann man sich kaum satt sehen - ja, dieses Buch ist ein Genuss und deshalb nehme ich mir jeden Tag nur einen Baum vor und reise somit in 80 Tagen um die Welt! - Eine Bereicherung, die für ganze Familie geeignet ist.

Ein eindrucksvoller, wunderbarer Roman. Die verschiedenen Erzählperspektiven geben dem Leser Einblicke in Gefühlswelten ganz unterschiedlicher Personen, deren Schicksale miteinander verwoben sind. Yvonne Peter

Ursula Poznanski gelingt mit Cryptos ein überaus aktuelles und spannendes Jugendbuch, das mit seiner Vielfalt an virtuellen Welten an "Seelenfänger" von Andreas Brandhorst erinnert. Holger Stahl

Eine buchstäblich märchenhafte Geschichte die ohne jeglichen Kitsch und mit feiner Leichtigkeit von einer großen Liebe erzählt. Amélie Nothomb hat mit "Happy End" eine Parallele zu Charles Perraults Märchen " Riquet mit der Locke" geschaffen. Schön, dass das Märchen im Anhang beigefügt ist. Yvonne Peter  

Ein unterhaltsamer, flott zu lesender Gesellschaftsroman, der mir schöne Schmökerstunden beschert hat. Yvonne Peter